Demonstration der Puderzuckermethode zur Ermittlung der Befallsstärke

Der Monat Juli ist nach offizieller Empfehlung der Monat, in dem sich die Imker verstärkt um die Bekämpfung der Varroamilbe kümmern müssen:

Wir treffen uns am Freitag, Tag der Imkerei Wackershofen009den 24. Juli. um 17 Uhr am Bienenstand unseres 2. Vorsitzenden, Hubert Stahl in 74747 Ravenstein, Siedlung Im Laber 3, um die Puderzuckermethode zur Ermittlung der Befallsstärke kennenzulernen.

In einigen Völkern werden rechtzeitig vor diesem Termin Windeln eingelegt, so dass wir auch den natürlichen Milbenfall messen können.

Für einen allgemeinen Austausch zum Thema Varroabekämpfung wird ebenfalls ausreichend Zeit zur Verfügung stehen.

Zu diesem Thema sind alle Vereinsmitglieder und natürlich auch interessierte Imker der Nachbarvereine herzlich eingeladen.

 

Vortrag Varroabehandlung Arbeitsgruppe Toleranzzucht

Der Bienenzüchterverein Mittleres Jagstgau Westernhausen,  hat gemeinsam mit dem Krautheimer Imkern einen Referenten, ein Mitglied der Arbeitsgruppe Toleranzzucht, Herrn Ahrens-Lagast zu einem Vortrag über die Varroaproblematik eingeladen.

  • Varroa destructor – Bewährte Strategien zur Bekämpfung
    der Milbe richtig anwenden”.
16. Januar 2015 im Bürgerzentrum Erlenbach, Beginn 19:30 Uhr.
Von Aschhausen kommend nach der Brücke geradeaus, dann rechts, gegenüber der Kirche. Hierzu wird herzlich eingeladen.

Imkerstammtisch Januar 2015

Vorstand Otmar Bopp dankt Kassier Otmar SchäferNächster Imkerstammtisch  Sonntag,  04. Januar 2015 um 19:00 Uhr, Gasthaus Hirsch, Winzenhofen

Das Kalenderjahr geht zu Ende, jedoch das Bienenjahr endet je nach Auffassung entweder im Herbst oder im Frühling, also etwas zeitversetzt.

Beschreibt man das Bienenjahr, beginnt man normalerweise mit dem Frühjahr – wie die Völker ausgewintert haben – dann die Frühlingsblüte und Völkerentwickung, Honigeintrag, usw..

Der Grundstein für das Bienenjahr wird aber schon im Herbst gelegt, je nachdem wie die Völker- und Ablegerentwicklung im Sommer davor war.

Der Start im Frühjahr 2014 war eher schlecht, es war viel zu früh warm, die Blüte kam zu früh und die Entwicklung der Völker hinkte hinterher.

Der Bienensommer war dann zwar durchschnittlich, aber Honig gab es überraschenderweise doch recht gut.

Bis zum Herbst konnten gut entwickelte Völker beobachtet und auch eingewintert werden, was einen guten Start im Frühjahr 2015 verspricht.

Der Verein wünscht Allen ein Gutes Neues Jahr 2015.

Helmut Bader, Schriftführer

Imker müssen ein Bestandsbuch führen

BestandsbuchNach den ersten Nächten mit ein wenig Frost wird in absehbarer Zeit, sobald die Völker brutfrei sind, die Winterbehandlung mit Oxalsäure anstehen. Deshalb weisen wir noch einmal auf den Infobrief Juli 2014 des Landesverband Württembergischer Imker e.V. (LVWI) hin, der auf das Führen einen Bestandsbuch hinweist.

Wie alle Tierhalter müssen auch die Imker die Behandlung ihrer Tiere mit apothekenpflichtigen Behandlungsmitteln in ein Bestandsbuch eintragen.

Dazu zählen u. A.:

Zur Nach-Tracht-Sommerbehandlung:

  •  ApiLife VAR und alle anderen zugelassenen Thymolpräparate
  •  Ameisensäure 85%, soweit mit Rezept des Tierarztes über Apotheke bezogen (z.B. Restbestände aus dem Bezugsverfahren bis 2012)

Zur brutfreien Winterbehandlung:

  • Oxalsäuredihydrat 3,5% (m/V) ad us.vet. (Serumwerk Bernburg) und Oxuvar

Das Bestandsbuch-Formular kann man auf der Internetseite des LV Badischer Imker herunterladen, in elektronischer Form zum Ausfüllen am PC oder einfach zum Ausdrucken und handschriftlichen Ausfüllen.

http://www.badische-imker.de/service/formulare/bestandsbuch/index.html

 

Völkerverluste durch Varroamilbe

Varroamilbeauf Grund der zahlreichen Meldungen über immer noch anhaltenden Milbenfall und erste Völkerverluste im Kocher- und Jagsttal hat Hubert Stahl vom Imkerverein Westernhausen ziemlich viel herumtelefoniert und Informationen eingeholt. Es gibt offensichtlich große regionale Unterschiede (z.B. gibt es im Imkerverein Bauland gar keine Meldung über Auffälligkeiten); der Tenor geht aber leider in die Richtung, dass wir in diesem Winter mit größeren Völkerverlusten durch Varroabefall rechnen müssen. Es wäre deswegen wichtig, dass möglichst viele die nachstehende Umfrage zu Spätsommer- und Herbstverlusten 2014, des Fachzentrums Bienen und Imkerei, Mayen ausfüllen.

http://www.onlineumfragen.com/login.cfm?umfrage=55218

Nachstehend noch ein paar Überlegungen für diejenigen, denen der Zustand ihrer Völker Sorgen macht:

Was kann man tun, wenn der Milbenfall nicht aufhört?

  1. Milbenfall zählen (ob Puderzuckertest oder geöltes Küchentuch ist dabei zweitrangig, Hauptsache man zählt . Ohne konkrete Zahlen kann man keine Diagnose erstellen und auch nicht zielgerecht behandeln.
  2. Ameisensäurebehandlung ist bei den aktuellen Temperaturen obsolet (und dies bereits seit geraumer Zeit). Überhaupt macht es nach Ansicht von Fachberatern keinen Sinn, die Ameisensäurebehandlung über Wochen kontinuierlich fortzusetzen. Eigentlich bleibt in den Fällen mit hartnäckigem, andauernden Milbenfall nur die komplette Brutentnahme als letzter Ausweg und dann die Behandlung des brutfreien Volkes mit Oxalsäure.
  3. Auf jeden Fall sollte Ursachenforschung betrieben werden, und dies geht nur , wenn alles (Volksentwicklung im Jahresverlauf, Drohnenbrutentnahme, angewanderte Trachten, Behandlungen mit Datum und Bemerkung über Auffälligkeiten, Zahlen zum Milbenfall usw.) protokolliert worden sind. Und man sollte sich mit seinen imkerlichen Nachbarn offen und ehrlich austauschen. Nicht für sich alleine rumdokternWas kann man jetzt noch tun?
  1. Nach den mir vorliegenden Rückmeldungen haben die Völker nur noch sehr kleine Brutnester. Sobald die Tages und Nachttemperaturen soweit gesunken sind, dass die Völker in die Wintertraube gehen, sollte die restliche Brut zerstört   (- wie von Hohenheim bereits im vergangenen Winter empfohlen- ) und dann die Winterbehandlung mit Oxalsäure durchgeführt werden. 
  1. Alle auftretenden Fragen und Unklarheiten notieren. Der Bienenzüchterverein Mittlerer Jagstgau Westernhausen (Imkerverein Westernhausen)  hat – zusammen mit den Krautheimer Imkern – für Freitag den 16. Januar 2015 den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Toleranzzucht , Herrn Ahrens-Lagast zu einem Vortrag über die Varroaproblematik eingeladen. Dort wäre der Rahmen für hoffentlich intensive, erfolgsversprechende Diskussionen gegeben. Genaue Angaben zu Ort und Zeit werden wir auf unsrer Website und in der Presse bekanntgeben.

 

Imkerstammtisch September 2014

Biene mit Pollen im Oktober 2013 in Westernhausen

Nächster Imkerstammtisch des Imkervereins Westernhausen ist am Sonntag, den
07. September 2014, um 19:00 Uhr,
im Gasthaus Ochsen in Westernhausen
.

Mittlerweile ist die Lieferung Oxuvar für die für die Winterbehandlung eingetroffen und kann in der bestellten Menge je Imker abgegeben werden, bitte auch gleich bezahlen.  Die Ausgabe erfolgt nach den Richtlinien für das ganzjähriges Varroa-Bekämpfungskonzept Baden-Württemberg. 

Imkerstammtisch August 2014

IMG_2795Nächster Imkerstammtisch des Imkervereins Westernhausen ist am Sonntag, den 03. August 2014, um 19:00 Uhr, im Gasthaus Hirsch in Winzenhofen.

Unsere Themen: Ganz sicher Varroa-Milbenbekämpfung und bestimmt kann der ein oder andere von uns was über die Wanderung mit den Bienen in den Schwarzwald berichten.

Aktuelles Varroawetter für Schöntal auf unserer Webseite abrufbar

Ab sofort gibt es einen Link um das aktuelle Varroawetter direkt auf der Startseite des Imkervereins Westernhausen abrufen zu können. Für den Zeitraum der Varrobehandlung mit AS 60% blenden wir diesen Link unter dem aktuellen Wetterbild an der rechten Seitenleiste ein.

Wir hoffen damit allen Imkern des Imkervereins Westernhausen rund um Schöntal bei der anstehenden Varroabehandlung zu helfen.

Bei Eingabe der PLZ für den jeweiligen Standort, erscheint die aktuelle Behandlungssitation (hier beispielhaft für die KW 30).

Varroawetter KW30

 

 

Imkerstammtisch Januar 2014

Nächster offener Imkerstammtisch des Imkervereins Westernhausen ist am
Montag, den 06. Januar (Dreikönig-Feiertag) um 19:00 Uhr, im Gasthaus Hirsch in Winzenhofen.

Themen:
-Winterbehandlung
-Völkersituation im Januar
-Vorrausschau auf 2014
-Jungimkerlehrgang

Interessierte sind herzlich zum Imkertreff eingeladen.

Das Kalenderjahr geht zu Ende, jedoch das Bienenjahr endet je nach Auffassung entweder im Herbst oder im Frühling, also etwas zeitversetzt.
Beschreibt man das Bienenjahr, beginnt man normalerweise mit dem Frühjahr – wie die Völker ausgewintert haben – dann die Frühlingsblüte und Völkerentwickung, Honigeintrag, usw.. Der Grundstein für das Bienenjahr wird aber schon im Herbst gelegt, je nachdem wie die Völker- und Ablegerentwicklung im Sommer davor war.

Der Start im Frühjahr 2013 war eher schlecht, es war lange kalt und der ewige Regen bis Anfang Juni trug auch nicht zu einer guten Entwicklung der Völker bei.
Der Bienensommer war dann zwar durchschnittlich, aber Honig gab es überraschenderweise doch recht gut, vor allem Waldhonig.
Bis zum Herbst konnten gut entwickelte Völker beobachtet und auch eingewintert werden, was einen guten Start im Frühjahr 2014 verspricht.

Der Verein wünscht Allen schöne Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr 2014.

Imkerstammtisch Dezember 2013

Nächster offener Imkerstammtisch des Imkervereins Westernhausen ist am
Sonntag, den 01. Dezember 19:00 Uhr, im Gasthaus Hirsch in Winzenhofen.

Anfängerlehrgang, Winterfest machen, Varroamilben-Behandlung und Meldung der Völkerzahlen für das nächste Jahr an unseren Kassier sind unsere Themen.

Interessierte sind herzlich zum Imkertreff eingeladen.