Bericht Jahreshauptversammlung 2021

Die Jahreshauptversammlung über das Vereinsjahr 2020 fand dieses Jahr am Samstag, 24.07.2021 im Gasthaus Ochsen in Westernhausen statt.

Der 1. Vorstand Thomas Maderner begrüßte alle anwesenden Mitglieder.
Er begann die Versammlung mit dem Totengedenken an verstorbene ehemalige Vereinsmitglieder. Anschließend ließ der 1.Vorstand.das Vereinsjahr 2020 Revue passieren, was von der Covid-19 Pandemie sehr eingeschränkt war.
Danach gab der Vorstand einen kurzen Ausblick auf die Mitgliederentwicklung im Verein.
Als nächster Punkt standen Ehrungen auf der Tagesordnung Folgende Mitglieder wurden geehrt:

  • Für 10 Jahre Mitgliedschaft: Hubert Stahl, Tobias Müller.
  • Für 5 Jahre Mitgliedschaft: Rudi Walz, Manuel Küffner; Annette Geißler; Michael Geißler, Patrick Hillenmaier, Albrecht Kurz, Helmut Richl, Anette Walz.

Nun folgte der Kassenbericht des Kassiers Jens Habel und berichtete über den aktuellen Kassenstand. Anschließend übernahm der Kassenprüfer Hartmut Berger das Wort und bescheinigte dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung. Er schlug der Versammlung die Entlastung der gesamten Vorstandschaft vor, führte diese durch und die Entlastung wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen.

Danach standen Wahlen auf der Tagesordnung.
Die neue Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:

  • 1. Vorstand: Andreas Mrowetz (bisher 2. Vorstand)
  • 2. Vorstand: Marco Katschke (neu)
  • Kassier: Mark Müller (neu)
  • Schriftführer: Martin Keppler

Alle Vorstandsmitglieder waren Teilnehmer aus dem Neuimkerkurs aus dem Jahre 2019.
Anschließend bedankte man sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Jens Habel und Thomas Maderner für die geleistete Arbeit und ihr Engagement.
Anschließend gab der 1. Vorstand einen Ausblick auf das Vereinsjahr 2021, wobei es aber schwer planbar ist, irgendwelche Veranstaltungen oder Treffen langfristig zu planen.

Im Anschluss wurden die gestellten Anträge angesprochen und diskutiert. Danach beendete der 1. Vorstand die Jahreshauptversammlung.

Schöntal blüht auf – so schön ist unser Pilotprojekt in Westernhausen im 2. Jahr

Im letzten Jahr 2020 wurde dieses Pilotprojekt “Schöntal blüht auf “ durch eine Spende der Sparkasse Hohenlohekreis, die Beteiligung freiwilliger Helfer sowie die Unterstützung des ortsansässigen Bauhofes möglich gemacht.

Nun im 2. Jahr erfüllt dieser ehemlas kleine Flecken Erde einen erheblich größeren ökologischen Nutzen und Rückzugsraum für Insekten und Kleintiere, darüber hinaus wurde das Ortsbild verschönert und der Pflegeaufwand beschränkt sich auf eine ein- bis zweimalige Mahd im Spätsommer.

Ganz besonders schön in diesem Jahr kommt die Kornblume mit ihrer schönen Blau zur Geltung.

Hier einige Bilder:

Ostergruß und Ausblick für Vereinsleben 2021

Ostergruß und Ausblick für Vereinsleben

Liebe Freunde der Imkerei, liebe Vereinsmitglieder!

Wer hätte im März vergangenen Jahres gedacht, dass unser ganzes Land in eine Art Dornröschenschlaf versetzt wird? Ein Jahr ist ins Leere gelaufen. Keine richtigen Treffen konnten stattfinden, keine kleinen Stammtische. Die Neuimkerausbildung ruhte.

Letzten Sommer durften wir kurzfristig etwas aufatmen, wurden dann jedoch im Herbst und Winter wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Entgegen vieler Forderungen setzte ich mich strikt dafür ein, Eure Gesundheit als wichtiger einzustufen, als das Vereinsleben. Auch jetzt ist das Ende der Pandemie nicht in Sicht. Ostern steht vor der Tür und nach monatelanger Kälte wird es auf einen Schlag Frühling und die Bienen binden uns wieder voll ein in unser geliebtes Handwerk.

Doch eines bleibt im Raum: Die Frage nach einer Jahreshauptversammlung.

Nach derzeitigem Stand ist es uns nicht möglich, ein genaues Datum festzulegen. Der April scheint unrealistisch, vielleicht können wir es im Mai wagen? Zumindest werden wir es versuchen! Ich weiß, wie schwer es ist abzuwarten, raus zu wollen, im Biergarten zu sitzen, beisammen zu sein, einfach nur Mensch zu sein – aber ich bitte Euch alle um Geduld.

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Osterfest, aber noch mehr wünsche ich Euch, dass Ihr das alles gesund und munter übersteht, damit wir – vielleicht noch dieses Jahr – das ein oder andere Projekt angehen und im folgenden Jahr wieder einen Neuimkerkurs anbieten können.

Euer Andreas, 2. Vorstand

Wie ist schaut  es bei unseren Bienen aus?

Noch ein paar Worte zur aktuellen Situation bei unseren Bienenvölkern. Die meisten von euch werden in der letzten Woche die endlich wärmeren Temperaturen genutzt haben, um den Futterstand zu kontrollieren und auch den Entwicklungsstand der Völker zu überprüfen. Die langanhaltende Kälteperiode, die auf ein paar warme Tage im Februar folgte, ließ die meisten Völker noch einmal komplett aus der Brut gehen. So gab es auf Brutwaben keine Flächen mit verdeckelter Brut zu sehen, sondern nur noch spärliche  Reste auslaufender Brut und Stifte. Die Brutstadien dazwischen von Rund- und Streckmaden fehlten gänzlich. Erfahrene Imker sprechen vom Fehlen eines kompletten Brutzyklus. Dementsprechend ist oft auch die Bienenmasse geringer als von manchem erhofft und erwartet.

Die warmen Tage lassen das Brutgeschäft nun auf vollen Touren laufen und es kommen Pollen und Nektar von der Weide. Schon wird nach Ostern ein weiterer Kälteeinbruch vorausgesagt. Das bedeutet für uns Imker, weiterhin den Futtervorrat im Auge zu behalten, denn jetzt wird Futter gebraucht.

Ob schon ein Honigraum gegeben werden soll, ist sehr schwer pauschal zu beurteilen. Hängt diese Entscheidung doch von der Volksstärke und dem weiteren Wetterverlauf ab, auch die Betriebsweise spielt eine Rolle und es macht einen Unterschied ob im angepaßten Brutraum Dadant oder in Zander zweiräumig geimkert wird. Zwar heißt es oft und lapidar, es gibt kein zu früh, sondern nur ein zu spät. Aber ohne die notwendige Anzahl an Bienen kann auch kein Honigraum besiedelt werden.

Corona läßt auch weiterhin keine Vereinstreffen zu – Stand Oktober 2020

Liebe Vereinsmitglieder – Aus gegebenem Anlass:

Nachdem die Landesregierung mit Wirkung ab 19.10.2020 die dritte Pandemiestufe ausgelöst hat bitte ich alle, von dem Gedanken an Vereinstreffen (auch und vor allem an die oft nachgefragte Aus- und Weiterbildung) bis auf weiteres Abstand zu nehmen. Die Verordnung macht keine Unterscheidung zwischen Biergarten oder Aus- und Fortbildung.

Derzeit ermöglicht die Coronaverordnung zwar (noch) Treffen bis zehn Personen, aber ein Risiko ist zu groß. Nach meiner Bewertung werden diese Maßnahmen in zwei Wochen wohl weiter verschärft werden müssen. Achtet daher auf Euch und bleibt gesund!

Andreas Mrowetz, 2. Vorstand

Schöntal blüht auf – Pilotprojekt in Westernhausen

Schöntal blüht auf Pilotprojekt in Westernhausen

In Hinblick auf das Insektensterben wurde im vergangenen Jahr ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit zwischen dem Bienenzüchterverein Mittlerer Jagstgau Westernhausen e.V.  und der Gemeinde Schöntal ins Leben gerufen. Dabei steht die Umgestaltung von nicht genutzten Rasenflächen innerhalb der Gemeinde im Vordergrund. Rasen erfüllt keinen ökologischen Nutzen und abgesehen von Sport-, Spiel- und Badeplätzen etc. auch für uns Menschen keinen wirklichen Zweck. In unserer Gemeinde gibt es viele solcher kleinen Rasenflächen, die niemandem etwas nutzen und Kosten durch regelmäßige Mäharbeiten verursachen. Eine dieser Flächen wurde nun zu einer Blühwiese umgestaltet. Diese befindet sich am Ortseingang von Westernhausen, gegenüber vom alten Bahnhof. Hier wurden bereits im Herbst mehrere Obstbäume und insektenfreundliche Sträucher gepflanzt. Im Frühjahr wurde dann eine standorttaugliche Blühmischung eingesät.

Insektenfreundliche Baumarten werden gepflanzt.

In Zukunft erfüllt dieser kleine Flecken Erde nun einen erheblich größeren ökologischen Nutzen und Rückzugsraum für Insekten und Kleintiere, darüber hinaus wurde das Ortsbild verschönert und der Pflegeaufwand beschränkt sich auf eine ein- bis zweimalige Mahd im Spätsommer. Ermöglicht wurde dieses Pilotprojekt durch eine Spende der Sparkasse Hohenlohekreis, die Beteiligung freiwilliger Helfer sowie die Unterstützung des ortsansässigen Bauhofes. Die zukünftigen Pflegemaßnahmen, wie ein- bis zweischürige Mahd mit insektenschonender Handsense und der Obstbaumschnitt, werden auf ehrenamtlicher Basis mit Unterstützung der Gemeinde durchgeführt.

Aussaat der speziellen Blühmischung.

Die Artenvielfalt der Insekten ist in den letzten Jahren enorm zurückgegangen und das bedeutet langfristig auch einen Rückgang der Pflanzenarten, denn diese brauchen die Insekten zur Bestäubung. Außerdem leidet auch die Vogelwelt stark unter diesem Rückgang. Hier soll auch klar der Fokus auf alle Insekten gesetzt werden und nicht nur auf die Wildbienen, zu denen auch die Honigbiene mit ihren wichtigen Bestäubungsfunktionen zählt. Viele Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten sind häufig auf ganz bestimmte Pflanzenarten und extensiv genutzte Wiesen und Biotope angewiesen und erfüllen wichtige Bestäuberarbeiten und sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Ökosystems.

Einen Anteil für den starken Rückgang der Insekten hat die moderne Landwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden sowie der Rückgang von Hecken und Biotopen. Zumindest an diesem letzten Punkt können wir ansetzen und neue Lebensräume für Insekten schaffen, indem wir Blühwiesen aussäen, Hecken anlegen und Bäume pflanzen. Wenn Sie mögliche Flächen zur insektenfreundlichen Umgestaltung in Ihrer Ortschaft kennen, so wenden Sie sich an Ihren Ortsvorsteher und an den Bienenzüchterverein. Gerne informieren wir Sie vor Ort und freuen uns über Ihre Beteiligung und Ihr Interesse.

Kontakt: Altdorfer-Imker@t-online.de oder taennli@web.de

Abholung Behandlungsmittel

Liebe Vereinsmitglieder,

Die bestellten Behandlungsmittel sind alle eingetroffen und können bei
mir zuhause abgeholt werden.

Abends ab 19:00 Uhr ist bei mir die beste Zeit dafür.

Bitte vor Abholung einen kurzen Anruf 06294 439479 tätigen damit ich auch zuhause
bin.

Viele Gruesse

Thomas Maderner, Vorstand

Bericht zur Jahreshauptversammlung am 07.03.2020 und neue Vorstandsmitglieder

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung fand am Samstag, 07.03 2020 im Gasthaus Ochsen in Westernhausen statt. Der 1. Vorstand Thomas Maderner begrüßte alle anwesenden Mitglieder.

Er begann die Versammlung mit dem Totengedenken für die im Vereinsjahr 2019 verstorbenen langjährigen Mitglieder Richard Möhler und Kuno Stahl.
Anschließend ließ der 1.Vorstand.das vergangene Vereinsjahr Revue passieren in dem unter anderem ein Neuimkerkurs durchgeführt wurde, an dem 15 Jungimker ausgebildet wurden. Außerdem wurde eine Honigschulung durchgeführt. Unter anderem wurde im Mai wie jedes Jahr die alljährliche Marienandacht auf dem Heßlingshof durchgeführt, genauso wie das jährliche Grillfest. Es wurden außerdem regelmäßig unsere Monatsstammtische durchgeführt.

Verein verzeichnet Zuwachs

Danach gab der Vorstand einen kurzen Ausblick auf die Mitgliederentwicklung im Verein, die sich positiv entwickelt und bei 75 Mitgliedern liegt.
Als nächster Punkt standen Ehrungen auf der Tagesordnung gefolgt vom Kassenbericht des Kassiers Jens Habel dem eine eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt wurden. Die Entlastung der gesamten Vorstandschaft wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen.
Danach standen Wahlen auf der Tagesordnung.

Die Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen.

  • 1. Vorstand: Thomas Maderner
  • 2. Vorstand: Andreas Mrowetz
  • Kassier: Jens Habel
  • Schriftführer: Martin Keppler
  • Als Beisitzer verstärken zusätzlich ab 2020 Richard Röser, Ralf Hein und Eduard Stern die Vorstandschaft.

v.r.n.l. 2. Vorstand: Andreas Mrowetz, seitherige Schriftführerin Beate Frank, Kassier: Jens Habel, 1. Vorstand: Thomas Maderner, neuer Schriftführer: Martin Keppler

Anschließend bedankte sich der 1. Vorstand der ausscheidenden Schriftführerin Beate Frank für die geleistete Arbeit. und gab einen Ausblick auf das Vereinsjahr 2020 in dem wieder einige Aktivitäten geplant sind.
Im Anschluss wurden die gestellten Anträge angesprochen und diskutiert. Danach  beendete der 1. Vorstand die Jahreshauptversammlung.