Frohe Ostern 2016

Die Schöntaler Imker/innen wünschen ein Frohes Osterfest 2016.

IMG_3992Leider hielt sich der Frühling in diesem Jahr noch sehr zurück und es scheint sich wieder einmal eine alte Imkerregel zu bestätigen, die da lautet: “Schaltjahr gleich Kaltjahr” . Immerhin ist diese Regel auch statistisch für das letzte Jahrhundert belegt.

Bisher wagen sich meist nur Wildbienen mit Pelz an die Blüten, wie auf dem Foto gut zu sehen ist.

Hoffen wir auf den Einzug des Frühlings nach Ostern, damit unsere Bienen, die den Winter bisher recht gut überstanden haben, zu den ersten Pollen- und Nektarspendern wie der Salweide und der Kornelkirsche fliegen können.

Imkerstammtisch Januar 2016

Jahreshauptversammlung Imkerverein WesternhausenDer nächste Imkerstammtisch findet am 17.01.2016 um 19.00 Uhr, im Gasthaus Löwen, in Sindeldorf statt.


 

Anfängerlehrgang

Anfang 2016 findet bei Interesse wieder ein Anfängerlehrgang statt. Informationen hierzu und allgemein über die Imkerei jederzeit bei Ottmar Bopp und auf unserer Homepage.

Durchführung und weitere Informationen hierzu in den nächsten Wochen. Bei Interesse bitte schon jetzt anmelden bei Ottmar Bopp, 06294-6322.

Das Kalenderjahr ging zu Ende, jedoch das Bienenjahr endet je nach Auffassung entweder im Herbst oder im Frühling, also etwas zeitversetzt. Beschreibt man das Bienenjahr, beginnt man normalerweise mit dem Frühjahr – wie die Völker ausgewintert haben – dann die Frühlingsblüte und Völkerentwickung, Honigeintrag, usw…

Der Grundstein für das Bienenjahr wird aber schon im Herbst gelegt, je nachdem wie die Völker- und Ablegerentwicklung im Sommer davor war.

Der Start im Frühjahr 2015 war eher schlecht, es war viel zu früh warm, die Blüte kam zu früh und die Entwicklung der Völker hinkte hinterher. Der Bienensommer war dann zu trocken, erst im Spätsommer konnte je nach Ort noch Nektar aus der Flächenstilllegungseinsaat eingetragen werden. Bis zum Herbst konnten gut entwickelte Völker beobachtet und auch so eingewintert werden, was einen guten Start im Frühjahr 2016 verspricht.

Der Verein wünscht Allen ein Gutes Neues Jahr 2016.

Helmut Bader, Schriftführer

 

Unser Imkerkollege Hubert Stahl in den Fränkischen Nachrichten

„Propolis wirkt antibakteriell und antimykotisch“

Unser überaus aktiver Imkerkollege aus Merchingen, Hubert Stahl, versteht sich in vielfältiger Weise als Botschafter der Bienen. Am 13.11.2015 erschien nachfolgender Beitrag über ihn in den Fränkischen Nachrichten, den wir hier auf unserer Homepage doch gerne veröffentlichen.

© Braun

Bienen liefern viel mehr als Honig: Hubert Stahl von der Merchinger Kaiserhöhe interessiert sich auch für andere Produkte aus dem Bienenstock „Propolis wirkt antibakteriell und antimykotisch“  Aus dem rohen Propolis gewinnt Hubert Stahl einen Extrakt.

Bienen sind die Leidenschaft von Hubert Stahl. Und natürlich Honig. Und alle weiteren Erzeugnisse aus Honig wie Met, Honiglikör aus Entdeckelungswachs, Schnaps, natürlich auch Gelee royal und – Propolis. Propolis? Was ist das denn? Imker Hubert Stahl erklärt es gerne:

Quelle: „Propolis wirkt antibakteriell und antimykotisch“ – Genießen in der Region – FN-Themenwelt – FNWeb

Hier gib es den Zeitungsartikel als PDF.

Imkerstammtisch November 2015

Nächster Imkertreff am Sonntag, 01. November, 19.00 Uhr, Gasthaus Ochsen in Westernhausen

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Mäusegitter angebracht

Bienen winterfest machen

Winterfest machen heißt dass man die Bienenkästen sturmfest aufstellen muss, also sie am besten mit Steinen beschweren sollte. Aber noch wichtiger ist, sie gegen das  Eindringen von Mäusen zu sichern.

150 Jahre Honigschleuder

Liebe Imkerkollegen und -kolleginnen, das ist doch mal eine Erwähnung wert, was wäre unsere heutige Imkerei ohne die Honigschleuder. Nicht umsonst steht sie bei allen Jungimkern ganz oben auf der Wunschliste.

Auf der velinkten Seite gibt es in vielen Sprachen Infos über die Erfindung der Honigschleuder von 150 Jahren.

Sehr geehrte Freunde, Imker und Honigkonsumenten,vor 150 Jahren hat Franz von Hruschka auf der 14. Wanderversammlung der deutschen und österreichischen Imker in Brünn in den Sälen des Augartens zum ersten Mal seine Erfindung der Honigschleuder vorgestellt. Seien Sie mit uns dabei, wenn wir an gleicher Stelle feierlich daran erinnern.

Quelle: Franz von Hruschka – 150 Jahre seit der Erfindung der Honigschleuder

Imker AG an der Max Eyth-Schule in Bieringen

Von Blüten, Pollen, Bienen und süßem Schul-Honig

Im Rahmen der der Ganztagsbetreuung der Max-Eyth-Schule in Bieringen wurde von Januar 2015 bis hin zu den Sommerferien eine Imker AG angeboten. Den teilnehmenden Kindern von der 1. Klasse bis hin zur 9. Klasse wurde in diesem langen Zeitraum ein umfangreicher Einblick in die Welt der Bienen gegeben.

Imker AG Bieringen 001Einmal in der Woche trafen sich 8 wissbegierige Schüler und ihre Schul-Betreuerin Martina Eckert-Wölfle mit den Imkern Susanne Grof, Ottmar Bopp und Jochen Grübel vom Imkerverein Westernhausen.

Während es in der kalten Jahreszeit, als die Natur noch schlief und die Bienen in ihrer Wintertraube energiesparend auf das Frühjahr warten, noch in der Theorie um Bienen, Insekten und Umweltbedingungen ging. Was auch mit einigen Filmen über Bienen auf dem Land und dem Imkern in der Stadt veranschaulicht wurde, startete der praktische Teil der Imker AG dann im Februar im Werkraum der MES. Die Winterarbeiten der Imker wurden vorgestellt und von den Schülern selbst gemacht.

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Exkursion: Was blüht den schon?

Es wurden Rähmchen gebaut, zusammen genagelt, Draht eingezogen und gespannt und Mittelwände aus Wachs eingelötet. Als die Natur langsam erwachte ging es raus zum beobachten, was blüht schon, gibt es Pollen, fliegen die Bienen schon.
Ganz nebenbei  erlernten die Kinder verschiedene Blüten kennen, auf Bienen, Hummeln und andere Insekten zu achten und ihre Beobachtungen anderen mitzuteilen.

Mit diesem Wissen wurde ein geeigneter Standort für ein Bienenvolk auf dem Schulgelände gesucht, er sollte windgeschützt sein, und in die richtige Himmelsrichtung weisen und niemanden stören.. Dazu wurde ein ganzer Nachmittag der Umgang mit dem Kompass geübt und der Lauf der Sonne bestimmt. Als der richtige Platz gefunden war wurde er mit Paletten vorbereitet, die der Hausmeister zur Verfügung stellte

Imker AG Bieringen 004Nach den Osterferien war es soweit, die Bienen kamen an die Schule, die Kinder zogen die Schleier über und zum ersten Mal öffneten wir eine Kiste mit einem Bienenvolk, wer wollte durfte eine Wabe in den Händen halten und die Bienen beobachten.

Jetzt fand die Imker AG immer im Freien statt, es blühte und summte und die Bienen trugen Nektar ein, wer wollte durfte den Finger in die Waben stecken und kosten. Das Bienenvolk wuchs und wurde größer, schnell begriffen die Schüler  warum es besser ist eine Königin zu “zeichnen“, ganz einfach um sie schneller inmitten der Bienen zu finden. Gesagt getan, bekam die Königin des Volkes einen grünen Punkt auf ihren Rücken, gemäß der Jahresfarbe. Auch die anderen Bienenwesen, die Arbeiterinnen und die Drohnen wurden intensiv studiert.

Irgendwann musste eine weitere Kiste aufgesetzt werden, die Bienen bekamen einen Honigraum. Diesen füllten sie fleißig mit Nektar, den sie über die Pfingst-Ferien in köstlichen Honig verwandelten.

Imker AG Bieringen 008Dann kam es zum Höhepunkt der Imker AG, der Honigschleuderung, dazu brachten die Imker extra eine Honigschleuder mit an die Schule und eine ganze Kiste voll mit verdeckelten Honigwaben wurde in der Küche der MES geschleudert. Die Bienen waren fleißig, bienenfleißig eben, und es gab schwere Waben deren Gewicht in einem Spiel geschätzt wurde, alle durften teilnehmen, die Betreuerinnen der Schule, viele Schüler und sogar der Rektor Herr Dirnberger wollte mit dabei sein. Die Schätzungen reichten von wenigen Gramm bis 600 KG, einige Schüler lagen aber mit 3 KG genau richtig. Dann wurden die Waben entdeckelt und die Kurbel der Schleuder gedreht, heraus kam ein ganz wunderbarer Honig, der sofort von vielen klebrigen Fingern geschleckt und auch abgefüllt wurde.

Imker AG Bieringen 001Zum Abschluss des Bienenjahres und auch des Schuljahres gab es dann noch einmal einen großen Foto-Termin an der Schule. Herr Dirnberger betonte, dass es mittlerweile Insekten-Experten unter den Schülern gibt, die andere genau aufklären, was da im Klassenzimmer herum fliegt und den Unterschied zwischen Biene, Wespe, Hummel oder Hornisse genau erkennen. Die Imker übergaben noch einmal 20 Gläser mit Schul-Honig und bekamen von Rektor Dirnberger einen selbstgebastelten “Dankeschön-Scheck” in Bienenform. Mit diesem Geld will sich der Imkerverein eine geeichte Waage kaufen, die allen Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen soll.

Wir Imker möchten uns auf diesem Wege noch einmal bei allen Beteiligten bedanken, beim Hausmeister, bei Martina Eckert-Wölfle, bei Rektor Dirnberger, der Gemeinde Schöntal und allen Kindern, die so viel wissen wollten und bei unseren Bienen, die so sanftmütig waren und die ganze Zeit über nie gestochen haben und sich durch nichts und niemanden haben aus der Ruhe bringen lassen

Und hier noch ein paar Bilder von unsrem erlebnisreichen gemeinsamen Bienenjahr an der Max-Eyth-Schule in Bieringen:

Rückblick auf unser Imkerfest in Schöntal-Winzenhofen

Imkerfest Winzenhofen 02Der Verein bedankt sich ganz herzlich bei Allen für die Mitwirkung beim Imkerfest, besonders bei Pfarrer Bernhard Metz, Organist Bernhard Zürn und Walter Zürn sowie dem Helferteam für die Gestaltung des Gottesdienstes an der Winizio-Halle in Winzenhofen.

Ebenso unser Dank an alle Besucher und Mitwirkende.

Das Fest begann mit dem Gottesdienst an der frischen Luft, zwar wegen der strahlenden Sonne nicht unter freiem Himmel, sondern im kühlen Schatten.Imkerfest Winzenhofen 04

Zum Mittagessen gab es unter Anderem dann Honigkrustenbraten, der aber bald zur Neige ging. Unsere Helfer hatten alle Hände voll zu tun und mußten im wahrsten Sinne des Wortes im Schweiße ihres Angesichts am bisher heißesten Wochenende des Jahres 2015 schuften.

Imkerfest Winzenhofen 03Eine Imkereigeräteschau und ein Bienenschauvolk hinter Plexiglas umrahmten den weiteren Verlauf. Auch blieb genügend Zeit den ein oder anderen Besucher mit Informationen rund um Bienen und Honig zu versorgen und mit den zahlreichen Imkerkollegen der umliegenden Vereine fachzusimpeln.

 Voranzeige: Imkereifest der Krautheimer Imkereikollegen in Ballenberg am 02. August 2015.

Imkerfest der Schöntaler Imker am 05.07.2015

Bienenkasten kl.

Schöntaler Imker gewähren Einblicke

Der Bienenzüchterverein Mittleres Jagstgau Westernhausen, Bezirksimkerverein für Schöntal und Umgebung feiert am Sonntag 05. Juli. 2015 sein Imkerfest mit Festgottesdienst an der Winizio-Halle (alte Schule) in Winzenhofen

Beginn 10 Uhr – Festgottesdienst 10:30 Uhr, anschließend Gelegenheit zum Mittagessen und Kaffee und Kuchen, außerdem:

  • Demonstration kl.Informationen zu Bienen und der Imkerei
  • Schau-Bienenvolk
  • Bienen- und Imkereiinformationen
  • Imkerei-Geräteschau
  • Imkereiprodukte und Verkauf
  • Filmvorführungen

An diesem Tag wollen wir für unser faszinierendes Hobby werben, Zusammenhänge in der Natur aufzeigen, die mehr als nur unsere Bienen betreffen und interessante Gespräche führen.

Weiterhin wollen wir auch auf dem Fest über unsere vielfältigen diesjahrigen Aktivitäten  informieren und somit einen Einblick in unseren Verein, unseren Einsatz und unsere Fachkenntnisse rund um Bienen und Imkerei geben.

Hier ein kleiner Überblick:

Die gesamte Bevölkerung ist herzlich eingeladen, fürs leibliche Wohl ist gesorgt

Auf Ihren Besuch freut sich der Bienenzüchterverein Mittleres Jagstgau Westernhausen, Bezirksimkerverein für Schöntal und Umgebung, besser bekannt als Imkerverein Westernhausen.

Imkerstammtisch Juni 2015

Nächster Imkerstammtisch am Sonntag, den  07. Juni 2015 um 19:00 Uhr  im Gasthaus Hirsch, Winzenhofen.

Schwarmwarnung  und Honigbericht

Eine verstärkte Schwarmneigung war die Folge des gigantischen Blütenmeeres, das im April und Mai überall vorhanden war. Dadurch wurde sehr viel Pollen eingetragen und die Schwarmstimmung entsprechend angeheizt.

Honig gab es auch, aber nur, wenn die Völker ausreichend stark waren, was zu Beginn der Blühperiode aber nicht überall der Fall war.

Jetzt ist das große Blühen vorbei und wir können noch auf Honig von Kastanie, Akazie und Linde hoffen.

Helmut Bader, Schriftführer

Ein Wetter zum Schwärmen

Alles blüht, Obst und Raps und dann noch schwülwarme Temperaturen um die 20°C oder leicht darüber. Das ist ein Wetter für Bienenschwärme. Vereinzelt sind schon einige aufgetreten, Weiselzellen, auch schon verdeckelte, wurden in einigen Völkern ausgemacht.

Deshalb der dringende Aufruf an all unsere Imker: “Schaut nach euren Völkern!”

Gleichwohl wollen wir auch die Einwohner rund um Schöntal beruhigen, ein Bienenschwarm ist von Haus aus nicht aggressiv, bietet aber ein imposantes Schauspiel. Meldet den Schwarm bei einem der Imker vor Ort, der kann ihn dann fachgerecht einfangen, so daß weder Mensch noch die Bienen Schaden nehmen.

Einen wunderschönen Mai und volle Honigtöpfe wünscht euch der gesamte Vorstand des Bienenzüchterverein Mittleres Jagstgau Westernhausen, Bezirksimkerverein für Schöntal und Umgebung.